EICHMANNS ENDE
Dokumentardrama, ARD/NDR, Regie: Raymond Ley, D 2010, 90 min, mit Herbert Knaup, Axel Milberg, Ulrich Tukur
ZUM 50. JAHRESTAGE DES EICHMANN PROZESSES 1961
IN JERUSALEM
30. Mai | 18:00 UHR | KINO ARSENAL
Als es dem israelischen Geheimdienst vor über 50 Jahren gelang, den bedeutendsten Kriegsverbrecher des Dritten Reichs, Adolf Eichmann, in Buenos Aires aufzuspüren und nach Israel zu entführen, wo er 1962 hingerichtet wurde, war das eine weltweite Sensation. Jetzt hat Regisseur Raymond Ley aus diesem spektakulären Coup ein packendes Dokudrama gemacht, das aus Anlass des 50. Jahrestages des Eichmann-Prozesses 1951 auf dem Jüdischen Filmfestival Berlin 2011 gezeigt wird. In einer Mischung aus Zeitzeugenberichten, inszenierten Szenen und dokumentarischem Filmmaterial zeichnet Ley das Leben des Nazi-Chef-Organisators der Judendeportationen nach. Die hochkarätige Besetzung des Films – Herbert Knaup (als Eichmann), Ulrich Tukur, Axel Milberg – machen Eichmanns Ende zu einem unschätzbaren Dokument über eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte in deren Mittelpunkt der für den massenhaften Mord an den europäischen Juden verantwortliche Schlächter Hitlers steht.

