Für Kenner der Baugeschichte gehört der 1974 verstorbene Louis I. Kahn zu den wichtigsten Architekten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Doch er starb, gänzlich pleite. Er hinterließ drei Familien: eine, die er mit seiner langjährigen Ehefrau hatte und zwei aus längeren Verhältnissen mit anderen Frauen. In diesem Dokumentarfilm begibt sich Kahns einziger Sohn Nathaniel auf eine Reise, um das Leben und Werk dieses rätselhaften Mannes zu erkunden - von den unterirdischen Gängen der New Yorker Penn Station bis in die Straßen von Bangladesch, wo Louis I. Kahn das Regierungsviertel baute.
Einführung: Thomas Albrecht, Architekt, Büro Hilmer & Sattler und Albrecht Berlin