Zu Beginn teilt sich ein roter Samtvorhang. Wir, die
Zuschauer, werden von zwei weißbärtigen, schwarz
gekleideten chassidischen Rabbis begrüsst. Die beiden
Herren – es handelt sich tatsächlich um Geister – sind
jene Zeugen, vor deren Augen sich alles, was im Film
nun folgt, entwickelt. Der Vorhang ist insofern ein
passendes Bild, als die erste Szene auf einer Theaterbühne
spielt, bei der Versammlung einer jüdischen
Schauspielertruppe. Das folgende festliche Ereignis soll
die Schlußszene des komplexen und rätselvollen Lebens
von Moishe Tartakovsky sein, das soeben zu Ende
gegangen ist.