UNSTRUNG HEROES

UNSTRUNG HEROES
Spielfilm, Regie: Diane Keaton, USA 1995, 94 Min. OF mit dt. UT


Der Film, der auf einem autobiografischen Roman des amerikanischen Sportjournalisten Franz Lidz basiert, spielt in den 1960er Jahren in Los Angeles. Der 12-jährige Steven Lidz lebt in einer exzentrischen aber liebevollen Familie zusammen mit seiner jüngeren Schwester, seiner hingebungsvollen Mutter und seinem Vater, einem Erfinder. Als seine Mutter schwer erkrankt und sein Vater nicht damit fertig wird, wird Nathan zu seinen Onkeln Arthur und Danny geschickt. Unter dem Einfluss ihrer skurrilen Betreuung ändert Steven seinen Namen in Franz und entdeckt - zum Leidwesen seines atheistischen Vaters – sein Judentum.

Eröffnung durch Albert Meyer, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Dieter Kosslick, Festivaldirektor Internationale Filmfestspiele Berlin. Der Film wird um 21.00 Uhr nochmals gezeigt.

ANGST
Deb Filler

DAS BESTE VOM JÜDISCHES FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM 1995

ANGST
Dokumentarfilm, Regie: Judy Menczel, Australien 1993, 56 Min. englische OF

Drei Komödianten aus Australien, Neuseeland und den USA (Deb Filler, Sandy Gutman und Moshe Waldoks), Kinder von Überlebenden, beschäftigen sich privat und auf der Bühne mit den Schrecken der elterlichen Biografien. Der Dokumentarfilm enthält Gespräche mit den Akteuren, gibt Einblicke in ihr persönliches Leben und zeigt Ausschnitte aus ihren Auftritten.

Gast: Entertainerin Deb Filler

MRS. MEITLEMEIHR

MRS. MEITLEMEIHR
Kurzer Spielfilm, Regie: Graham Rose, Großbritannien 2002, 30 Min. OF

Was wäre passiert, wenn Hitler nicht am Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin gestorben wäre? Ein Meisterwerk des extremen schwarzen britischen Humors. Graham Rose gehört zu den Regisseuren mit den beeindruckendsten Karrieren in Großbritannien. Über hundert Preise, darunter auch eine Goldene Palme von Cannes.
GENGHIS COHN

DAS BESTE VOM JÜDISCHES FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM 1996

GENGHIS COHN
Spielfilm, Regie: Elijah Moshinsky, Großbritannien 1993, 79 Min. OF

Der Film entstand nach dem Roman Tanz des Genghis Cohn von Romain Gary. Sechzehn Jahre nach seiner Hinrichtung durch die Nazis erscheint der Komiker Cohn (Antony Sher) seinem Mörder in einer bayerischen Kleinstadt. Auch die international bekannte Schauspielerin Diana Rigg trägt dazu bei, daß dieser Film ein Klassiker wurde.
WONDROUS OBLIVION | DAVIDS WUNDERSAME WELT

WONDROUS OBLIVION | DAVIDS WUNDERSAME WELT
Spielfilm, Regie: Paul Morrison, Großbritannien 2003, 106 Min. OF

London, 1960: David, ein elfjähriger jüdischer Junge aus einem Vorstadtviertel, gibt für Cricket alles. Doch jeder Versuch, zu den bewunderten Sportkanonen der Schule zu gehören, scheitert. Das ändert sich, als nebenan eine Familie aus Jamaika einzieht und ein Cricketnetz im Garten aufbaut.
FROM SWASTIKA TO JIM CROW

FROM SWASTIKA TO JIM CROW
Dokumentarfilm, Regie: Steven Fischler, Joel Sucher, Lori Cheatle, Martin Taub, USA 1999, 56 Min. OF

Der Dokumentarfilm behandelt die kaum bekannte Geschichte deutscher jüdischer Wissenschaftler, die nach ihrer Flucht aus Deutschland im Süden der USA eine Heimat in den sonst nur von Schwarzen besuchten Colleges fanden. Er erzählt von Solidarität in der Unterdrückung und davon, wie dauerhafte Beziehungen und Gemeinschaften in den unmöglichsten Situationen entstehen können.

Einführung: Janis Plotkin, San Francisco

MY ARCHITECT

MY ARCHITECT
Dokumentarfilm, Regie: Nathaniel Kahn, USA 2003, 116 Min. OF

Für Kenner der Baugeschichte gehört der 1974 verstorbene Louis I. Kahn zu den wichtigsten Architekten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Doch er starb, gänzlich pleite. Er hinterließ drei Familien: eine, die er mit seiner langjährigen Ehefrau hatte und zwei aus längeren Verhältnissen mit anderen Frauen. In diesem Dokumentarfilm begibt sich Kahns einziger Sohn Nathaniel auf eine Reise, um das Leben und Werk dieses rätselhaften Mannes zu erkunden - von den unterirdischen Gängen der New Yorker Penn Station bis in die Straßen von Bangladesch, wo Louis I. Kahn das Regierungsviertel baute.

Einführung: Thomas Albrecht, Architekt, Büro Hilmer & Sattler und Albrecht Berlin

VOYAGES

DAS BESTE VOM JÜDISCHES FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM 2000

VOYAGES

Regie: Emmanuel Finkiel
Spielfilm: Frankreich 1999, 115 Min. OF mit engl. UT, dt. eingespr.

Der Film schildert die Suche dreier Frauen. Die 65jährige Riwka, eine seit langem in Israel lebende Französin, hat mit einer Reisegruppe auf dem Weg von Warschau nach Auschwitz eine Panne. Angst macht sich unter den Reisenden breit. Riwka gerät darüber in einem heftigen Streit mit ihrem Mann. Die gleichaltrige Régine lebt in Paris. Die Ankunft eines alten Mannes aus Litauen, der behauptet, ihr in einem Konzentrationslager verschollen geglaubter Vater zu sein, erschüttert ihr einsames Leben. Die 80jährige Vera ist gerade aus Russland nach Israel emigriert, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Auf der Suche nach einer Cousine muß sie Tel Aviv durchqueren. In der chaotischen Großstadt fühlt sie sich fremd und allein. Schließlich trifft sie in einem Bus zufällig auf Riwka...
FREUD LEAVING HOME

DAS BESTE VOM JÜDISCHES FILMFESTIVAL BERLIN & POTSDAM 1995

FREUD LEAVING HOME
Spielfilm, Regie: Susanne Bier, Schweden 1991, 103 Min. OF mit engl. UT, dt. eingespr.

Eine jüdische Familie trifft sich zum sechzigsten Geburtstag der Mutter in Stockholm. Die jüngste Tochter, genannt „Freud“, sollte das Haus längst verlassen haben. Aus Jerusalem kommt Deborah, die religiös gewordene Tochter und aus Miami David, der schwule Sohn. Im Verlauf des Festes müssen sich alle Familienmitglieder den persönlichen und familiären Realitäten stellen. Mit Freud Leaving Home stellte sich die Regisseurin, die sich später der „Dogma“-Gruppe anschloss, „der tief verwurzelten Angst, die mit dem Wissen, daß unseren Eltern Sachen passiert sind, über die wir nichts wissen, zusammenhängt“.
BIT BY BIT

BIT BY BIT
Spielfilm, Regie: Jonathan Metzger, Schweden 2002, 85 Min. OF mit engl. UT, dt. eingespr.

Der fünfundzwanzigjährige verträumte und liebenswerte J. ist ein hoffnungsloser Video-Game-Junkie und weiß kaum etwas von der wirklichen Welt. Eines Tages wird ein Traum seines Lebens wahr: Unter Tausenden von Mitbewerbern hat er sich für die Nintendo World Cup Games in Los Angeles qualifiziert. Nur ein Problem gibt es: die Games finden am gleichen Tag wie Seder statt, dem Tag, der der Höhepunkt im Leben jeder jüdischen Familie ist. Bit by Bit ist das schräge und drastische Erstlingswerk des schwedischen Regisseurs Jonathan Metzger.

Gast: Drehbuchautor Jonas Raber

MOMENTS ISRAEL 2002 | I HAVE A DREAM

AUF BESONDEREN WUNSCH UNSERES PUBLIKUMS: WIEDERHOLUNG VOM NOVEMBER 2003

MOMENTS ISRAEL 2002 | I HAVE A DREAM
Kurzfilmserie: Israel 2002, ca. 120 Min. OF mit engl. UT, dt. eingespr., Regie Diverse

Diese Kurzfilmreihe entstand auf Initiative des Jerusalemer Film Festivals. In jeweils 3 bis 4 Minuten sollten junge israelische Filmemacher, aber auch renommierte Größen des israelischen Films über die augenblickliche Situation in Israel reflektieren. So entstanden Dokumentationen, Satiren, persönliche Bekenntnisse und vieles andere mehr - eine Vielfalt der Genres, Stile und Haltungen. Der ersten Serie, 2002 produziert, folgte ein Jahr darauf eine weitere unter dem Titel „I Have a Dream“. Beide Jahrgänge umfassen insgesamt 31 Kurzfilme.
NO.17

NO.17
Dokumentarfilm, Israel 2003, 75 Min. OF mit engl. UT, dt. eingespr., Regie David Ofek

Im Juni 2002 wurde ein Bus auf der Fahrt von Tel Aviv nach Tiberias zum Ziel eines Bombenattentats. 17 Personen starben, davon wurden 16 identifiziert, die Nummer 17 – ein Mann - nicht. Wenige Wochen später wurde er anonym bestattet. Über einen Zeitraum von sechs Monaten dokumentieren die Filmemacher die Suche nach der Identität eines Mannes, den niemand vermisst gemeldet hat. So entsteht das Porträt einer Gesellschaft im Schatten des Todes. Als man die Suche schon aufgeben will, ergibt sich dennoch eine vage Spur …

Gast: Regisseur David Ofek

SHIVA FOR MY MOTHER
Dokumentarfilm, Israel 2003, 55 Min. OF mit engl. UT, dt. eingespr., Regie Yael Katzir

„Mama ist heute früh gestorben. Wie habe ich mich danach gesehnt, dass sie mich einmal in den Arm nimmt und lobt - sie hat es aber nie gemacht. Mit diesen Worten beginnt der Film unmittelbar nach der Bestattung meiner Mutter Ziona. Wir sitzen Shiva zu Hause bei meinen Eltern. Meine Eltern sind die typischen Vertreter des Schmelztiegels Tel Aviv. Eine Sabra und ein Berliner Arzt, der den Nazis 1933 nur mit Schwierigkeiten entkommen konnte. (...) Shiva for my Mother ist eine Totenfeier, bei der sich die verschiedenen Stufen der Trauer während der Tage der Shiva langsam entfalten.“ (Yael Katzir)

Gast: Regisseurin Yael Katzir

THE BARBECUE PEOPLE

THE BARBECUE PEOPLE
Spielfilm, Israel 2002, 102 Min. OF mit engl. UT, dt. eingespr., Regie David Ofek

Israel Ende der achtziger Jahre: In den grünen Hügeln vor einer kleinen Arbeiterstadt findet eine wilde Grillparty statt, mit der eine irakische Einwandererfamilie den 40. Jahrestag der Unabhängigkeit Israels feiert. Überraschend taucht ein ehemaliger Geliebter der Mutter auf. Unter Täuschungen bringt er ihren Ehemann dazu, in die USA reisen. Die Mutter, die nun mit ihrer alten Liebe allein ist, gerät in einen Sturm der Gefühle. Dabei geht es auch um die traumatische Begegnung zwischen dem irakischen Erbe der Eltern und der israelisch-zionistischen Kultur der Kinder.

Gast: Regisseur David Ofek

STRANGE FRUIT

IM GEDENKEN AN DIE HINRICHTUNG VON ETHEL UND JULIUS ROSENBERG 1953

STRANGE FRUIT
Dokumentarfilm, USA 2002, 57 Min. OF, Regie Joel Katz

Viele glauben, dass die Sängerin Billy Holiday das Lied Strange Fruit, das sie berühmt machte, selber schrieb. Doch es stammt aus der Feder von Abel Meeropol, eines jüdischen Oberschullehrers und aktiven Gewerkschafters aus der Bronx. Ganz unter dem schockierenden Eindruck des Fotos einer Lynchszene und unter dem Pseudonym Lewis Allan schrieb Meeropol dieses schlichte Gedicht und die düstere Melodie Ende der 1930er Jahre. Meeropol und seine Frau Anne sind aus einem weiteren Grund bemerkenswert: sie adoptierten Robert und Michael Rosenberg, die Kinder der 1953 hingerichteten Julius und Ethel Rosenberg.

THE HOUSE I LIVE IN
Kurzfilm, USA 1945, 10 Min. OF, Regie Mervyn LeRoy

Ein Lied von Abel Meeropol mit dem Titel The House I Live In war ein Aufruf zur Toleranz in religiösen und Rassenfragen. Der 1942 geschriebene Song wurde von Frank Sinatra aufgenommen und drei Jahre später entstand dieser Kurzfilm, der mit einem Oskar ausgezeichnet wurde.
MICHAEL AND ROBERT

IM GEDENKEN AN DIE HINRICHTUNG VON ETHEL UND JULIUS ROSENBERG 1953

MICHAEL AND ROBERT
Dokumentarfilm, Niederlande 1997, 59 Min. engl. OF, Regie Netty Rosenfeld

1953 wurden Julius und Ethel Rosenberg in den USA wegen angeblichen Geheimnisverrats an die Sowjetunion hingerichtet. Zu dieser Zeit waren ihre Söhne Michael und Robert gerade drei bzw. sechs Jahre alt. Im Frühjahr 1997 traf sich die niederländische Filmemacherin Netty Rosenfeld mit Michael und Robert, um mit ihnen über ihre Kindheit und ihr Leben unter dem von ihren Adoptiveltern übernommenen Familiennamen Meeropol zu sprechen. Fotos, private Filme und Briefe von Ethel Rosenberg an ihre Söhne kommen hinzu.
BEHIND ENEMY LINES

ISRAEL HEUTE – PERSÖNLICH UND POLITISCH

BEHIND ENEMY LINES
Dokumentarfilm, Regie: Dov Gil-Har, Israel 2003, 65 Min. OF mit engl. UT, dt. eingespr.

Benny Hernes, ein israelischer Polizeioffizier, und Adnan Joulani, ein palästinensischer Journalist, bereisen eine Woche lang gemeinsam Orte, die Schauplätze und Symbole des israelisch-palästinensischen Konflikts wurden: das Flüchtlingslager in Jenin, das terrorgeprüfte Jerusalem, den Tempelberg, die Familie eines Selbstmord-Attentäters und mehr. Jeder hat dabei das Ziel, den anderen von seiner eigenen Wahrheit zu überzeugen: Adnan mußte den Tod seines geliebten Cousins erleben, der von einem israelischen Siedler erschossen wurde. Benny, der selbst Siedler ist, bildet israelische Spezialkräfte in der Bekämpfung palästinensischer Militanter aus. Bald nach ihrer Rückkehr bricht die zweite Intifada aus. Trotz der Unterschiede ihrer Sichtweisen versuchen Adnan und Benny, Möglichkeiten einer Kommunikation zu finden.

Anschl.: Regisseur Dov Gil-Har im Gespräch mit Igal Avidan

EL ABRAZO PARTIDO | LOST EMBRACE
Daniel Hendler als Ariel in El Abrazo Partido

WIR GRATULIEREN. SILBERNER BÄR DER BERLINALE 2004 FÜR DEN HAUPTDARSTELLER DANIEL HENDLER

EL ABRAZO PARTIDO | LOST EMBRACE
Spielfilm, Argentinien 2003, 100 Min. OF mit dt. UT, Regie Daniel Burman

Ariels Welt ist ein kleines Einkaufszentrum mitten in Buenos Aires, wo seine Mutter einen Damenunterwäscheladen betreibt und sein Bruder in Import und Export macht. Viele seiner Altersgenossen, die auf der Suche nach ihren Immigrantenwurzeln sind, warten nur auf den Ausreisepaß, den Schlüssel für eine große Welt voller Versprechungen. Ariel (Daniel Hendler) dagegen beschäftigt etwas anderes: Warum verließ sein Vater die Familie kurz nach seiner Geburt, um in Israel zu kämpfen? Warum kehrte er nie zurück? Und warum scheint dies weder die Mutter, noch den Bruder zu beschäftigen? Eines Tages steht der Vater vor ihm.
UNDER STRANGE SKIES

DIE EIGENE GESCHICHTE – DIE JUDEN IN PORTUGAL

UNDER STRANGE SKIES
Dokumentarfilm, Regie: Daniel Blaufuks, Portugal 2002, 57 Min. OF, engl./deutsch mit engl. UT, dt. eingespr.

Lissabon im 2. Weltkrieg galt als der „Wartesaal Europas“. Wie in Casablanca, so warteten auch hier die Flüchtlinge auf die Möglichkeit einer Einschiffung nach Amerika, um Hitler zu entkommen. In elegischen Bildern erzählt der Dokumentarfilm die Geschichte einer jüdischen Familie aus Deutschland, die zu den wenigen Flüchtlingen zählt, die sich in Portugal niederlassen konnten. Auch Künstler und Geistesgrößen jener Zeit wie Heinrich Mann und Alfred Döblin werden zitiert, die in Lissabon saßen und auf die Weiterfahrt warteten.

Gast: Regisseur Daniel Blaufuks

DANIEL

IM GEDENKEN AN DIE HINRICHTUNG VON ETHEL UND JULIUS ROSENBERG 1953

DANIEL
Spielfilm, Regie: Sidney Lumet, USA / Großbritannien 1983, 130 Min. OF mit dt. UT

Der Film, der auf dem Roman "The Book of Daniel" von E. L. Doctorow basiert (der auch das Drehbuch schrieb), lehnt sich an die Geschichte der Kinder von Ethel und Julius Rosenberg an. Daniel ist der Sohn von Paul und Rochelle Isaacson, die 1953 wegen angeblichen Verrats von Atomgeheimnissen an die Sowjetunion hingerichtet wurden. Als er in den späten 1960er Jahren als Doktorand in New York studiert, wird er durch den Selbstmordversuch seiner Schwester Susan aus seiner bisherigen unpolitischen Haltung herausgerissen. Er beteiligt sich an der Antikriegsbewegung und beginnt, seine Kindheit zu erforschen und seine Erfahrungen mit denen seiner Eltern zu vergleichen. Sidney Lumet bezeichnete den Film als einen der besten, die er je machte.
PROZESS

PROZESS
Dokumentarfilm, Regie: Alexander Zeldovich, Russland 2003, 100 Min. OF mit engl. UT, dt. eingespr.

Der russische Filmregisseur Alexander Zeldovich, von dem in Europa lediglich sein Erstling "Sunset. A Fantasy on Isaac Babel’s Works" (1991) bekannt wurde, drehte diesen Dokumentarfilm über das Jüdische Antifaschistische Komitee zum 50. Jahrestag der Hinrichtung der Mitglieder des Komitees und widmete ihn den Opfern. Die Musik zu dem Film komponierte Leonid Desyatnikov, dessen Musik zu Alexander Zeldovich’s Spielfilm „Moskau“ 2002 für den Internationalen Preis für Film- und Medienmusik nominiert wurde.

Gast: Produzent Arsen Gotlib

RESIST
Dokumentarfilm, Regie: Dirk Szuszies, Karin Kaper, Belgien 2003, 90 Min. engl. OF

Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg wurde Judith Malina mit ihrer jüdischen Familie gezwungen, ihr Heimatland Deutschland zu verlassen und Zuflucht in New York zu suchen. 1951 gründete sie dort zusammen mit Julian Beck das Living Theatre, das in den 1960er Jahren legendären Ruhm genoß, inzwischen oft für tot erklärt wurde, aber immer wieder eine wundersame Auferstehung erfuhr. „Als ehemaliges Mitglied des Living Theatre war es für mich eine Selbstverständlichkeit, mehr über die außergewöhnliche und charismatische Person der Judith Malina und der Kompanie zu erzählen (...). (Dirk Szuszies)

Gäste: Regisseure Dirk Szuszies und Karin Kaper