AUFTAKT
DAS HAUS IN DER AUGUSTSTRASSE
Dokumentarfilm, Regie: Ayelet Bargur, Israel/Deutschland 2007, 63 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Ayelet Bargur erzählt vom Leben ihrer
Großtante Beate Berger. Von 1922 an leitete sie das jüdische Kinderheim
„Beit Ahawah“ in der Berliner Auguststraße. Mit ganzer Kraft widmete sie
sich dieser Aufgabe, um dann nach 1933 das Heim und seine Bewohner ins
damalige Palästina zu retten. Zwei Drittel der Kinder überlebten so. Für
den Film erhielt der produzierende RBB soeben den „Grand Prix CIRCOM
for Documentary“
Gäste: Regisseurin Ayelet Bargur, Produzentin Edna Kowarski, Cutterin Einat Glazer-Zarhin, sowie mehrere ehemalige Zöglinge des Kinderheims „Beit Ahawah“
ERÖFFNUNG: DEUTSCHLANDPREMIERE
ARAB WORK (AVODA ARAVIT)
Fernsehserie, Regie Ron Ninio, Israel 2007, 120 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Special guest: Festivalpate Jan Josef Liefers
Diese „tolldreiste Sitcom (...), die sämtliche Tabus der palästinensischen Bürger Israels durch den Fleischwolf dreht“ (LE MONDE) hielt das israelische Publikum wochenlang vor dem Fernseher fest. Denn zum ersten Mal begegnete ihm hier zur Hauptsendezeit eine arabische Familie gleichsam im eigenen Wohnzimmer. Auf gekonnte und witzige Weise werden dabei Vorurteile und Eigenarten der muslimischen und jüdischen Israelis aufs Korn genommen. Eine weitere TV-Serie von Ron Ninio, A TOUCH AWAY, eröffnete letztes Jahr das Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam & Potsdam.
Gäste: Produzent Danny Paran, Drehbuchautor Sayed Kashua, Hauptdarstellerin Clara Khoury
DANS LA VIE
Spielfilm, Regie Philippe Faucon, Frankreich 2007, 73 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
BERLINER PREMIERE
ALAN ROSENTHAL PRÄSENTIERT
WAVES OF FREEDOM
Dokumentarfilm, Regie Alan Rosenthal, Israel 2007, 73 Min. engl. OF
Sowie Ausschnitte aus SALVADOR: THE SHIP OF SHATTERED HOPES (Regie: Nissim Mossek, Israel 2006)
LEMON TREE
Spielfilm, Regie Eran Riklis, Israel/Frankreich/Deutschland 2007, 106 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Salma, eine Palästinenserin, lebt in
einem kleinen Westbank-Dorf. Als der israelische Verteidigungsminister
nebenan ein Haus baut, werden ihre Zitronenbäume zum Sicherheitsrisiko.
Salma nimmt den Kampf gegen die Behörden auf. Bei der Berlinale 2008
erhielt der Film den Panorama-Publikumspreis.
Claude Berri zum 74. Geburtstag
MAZEL TOV OU LE MARIAGE
Spielfilm, Regie Claude Berri, Frankreich 1969, 87 Min. OmU
Einführung: Jerome Segal, Kultursoziologe, Wien
Claude Berri zum 74. Geburtstag
LE CINÉMA DE PAPA
Spielfilm, Regie Claude Berri, Frankreich 1970, 100 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Einführung: Jerome Segal, Kultursoziologe, Wien
DEUTSCHLANDPREMIERE
CHILDREN OF THE SUN
Dokumentarfilm, Regie Ran Tal, Israel 2007, 70 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Einführung: Eldad Beck, Deutschlandkorrespondent von ?Yedioth Ahronoth?
DEUTSCHLANDPREMIERE
VILLA JASMIN
Spielfilm, Regie Ferid Boughedir, Frankreich 2008, 90 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Gast: Regisseur Ferid Boughedir
DEUTSCHLANDPREMIERE
HIS WIFE´S LOVER
Spielfilm, Regie Sidney M. Goldin, S/W: USA 1931, 80 Min. Jidd. OmeU
Diese Verfilmung eines erfolgreichen
Bühnenstückes ging als „erstes jüdisches Tonfilm-Musical“ in die
Geschichte ein. Eddie Wien, ein gut aussehender und erfolgreicher
Schauspieler, trägt sich mit Heiratsabsichten, doch sein Onkel Oscar
lässt keine Gelegenheit aus, ihn darüber zu belehren, dass alle Frauen
eigentlich nur hinter seiner dicken Brieftasche her sind. Beide
schließen eine Wette ab. Doch die junge Golde Blumberg, auf die Eddies
Wahl fällt, sorgt für unvorhergesehene Überraschungen.
JELLYFISH
Spielfilm, Regie Shira Geffen und Etgar Keret, Israel/Frankreich 2007, 78 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Wie Quallen („Jellyfish“) treiben die
Protagonisten dieser Tragikomödie durch ihr Leben. Da ist Keren, die
sich auf ihrer Hochzeitsfeier ein Bein bricht und die Reise in die
Karibik vergessen kann; oder Batya, die am Strand ein merkwürdiges
Mädchen findet, das aus dem Meer zu kommen scheint. Der Film gewann die
„Camera d´Or“ beim Filmfestival in Cannes 2007.
DARLING! THE PIETER-DIRK UYS STORY
Dokumentarfilm, Regie Julian Shaw, Australien 2007, 53 Min. OF
Sein Kampf gegen die Apartheid machte
den in Südafrika lebenden, aus einer Berliner jüdischen Familie
stammenden Kabarettist Pieter-Dirk Uys berühmt. Inzwischen ist er ein
engagierter Aktivist gegen Aids. Sein Alter Ego ist Evita Bezuidenhout,
die „berühmteste weiße Frau“ in ganz Südafrika. Aufnahmen seiner (ihrer)
Auftritte verbindet der Film mit biografischen Passagen. Bei der
Berlinale 2008 erhielt der Film eine Auszeichnung.
DEUTSCHLANDPREMIERE
THE TRIBE
Kurzfilm, Regie Tiffany Shlain, USA 2005, 18 Min. OF
Was kann uns die bekannteste Puppe der
Welt über Judentum in unserer Zeit sagen? Eine „elektrische“ Reise durch
die komplizierte Geschichte der Barbie - Puppe und der Juden.
BERLINER PREMIERE
A HEBREW LESSON
Dokumentarfilm, Regie David Ofek, Ron Rotem, Israel 2006, 123 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Gast: Yoella Saar (Protagonistin)
BERLINER PREMIERE
MY FATHER, MY LORD
Spielfilm, Regie David Volach, Israel 2007, 73 Min. OmeU, Deutsch eingesprochen
Der erste Spielfilm von David Volach,
der in einer orthodoxen Jerusalemer Familie zusammen mit 19 Geschwistern
aufwuchs. Ein schwergewichtiger und aufwühlender Film, der die
Schwierigkeiten religiösen Lebens und Glaubens zum Thema hat und
international ausgezeichnet wurde. Die Hauptrolle spielt Assi Dayan.
JFFB-EXTRA - Veranstaltung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz
THE CLOWN AND THE FÜHRER
Spielfilm, Regie Eduard Cortés, Spanien 2007, 95 Min. Katalanisch meU, deutsch eingesprochen
anschließend Podiumsdiskussion „Wegsehen oder Hinschauen“ „ Künstler im Spannungsfeld zwischen couragiertem Engagement und Anpassung“
mit Drehbuchautor Gerard Vazquez, Hauptdarsteller Ferran Rañé, sowie weiteren Gästen. Moderation: Juan Moreno (DER SPIEGEL)
BERLINER PREMIERE / Gäste: Autor Gerard Vazquez und Hauptdarsteller Ferran RaÒÈ
Vor vierzig Jahren: Das Jahr 1968 in Polen
GDANSKI RAILWAY STATION
Dokumentarfilm, Regie Maria Zmarz-Koczanowicz, Polen 2007, 55 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Im Gefolge des „Sechstagekriegs“ und von
der kommunistischen Partei gelenkter ?antizionistischer? Kampagnen kam
es 1968 zu hysterischen antisemitischen Übergriffen, was einen massiven
Exodus jüdischer Polen aus dem Lande auslöste. Seit zwanzig Jahren
treffen sich die Emigranten im israelischen Aszkelon. Das Land ihrer
Herkunft und der Schmerz über ihren Rausschmiss bleiben unvergessen.
DEUTSCHLANDPREMIERE
OVER MY DAD´S BODY
Dokumentarfilm, Israel 2007, 70 Min. OmeU, deutsch eingesprochen, Regie Taliya Finkel
Hier mehr zum film, www.taliyafinkel.com
Gast: Regisseurin Taliya Finkel
CIRQUE PAUWELS
Dokumentarfilm, Regie Agnès Bensimon, Belgien 2008, 52 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
WELTURAUFFÜHRUNG / Gast: Regisseurin Agnès Bensimon
DEUTSCHLANDPREMIERE
THE 10TH MAN
Kurzfilm, Regie Sam Leifer, Großbritannien 2006, 10 Min. OF
Um den „Minjan“ zustande zu bringen und
so den Gottesdienst zu retten, verfallen die Mitglieder einer kleinen
jüdischen Gemeinde im Londoner East End auf eine ungewöhnliche Idee
DEUTSCHLANDPREMIERE
WAITING FOR GODIK
Dokumentarfilm, Regie Ari Davidovich, Israel 2007, 62 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Der Film erzählt die Geschichte vom
Aufstieg und Fall des Königs des israelischen Musicals, des legendären
Produzenten und Impresarios Giora Godik. Er bringt „My Fair Lady“ in
hebräischer Sprache auf eine israelische Bühne und holt Marlene Dietrich
zwei Mal nach Tel Aviv. Nach einem Bankrott flüchtet er nach
Deutschland, wo er verarmt stirbt.
STEFAN BRAUN
Dokumentarfilm, Regie Itamar Alcalay, Israel 2007, 62 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Die Liebes- und Lebensgeschichte
zwischen dem erfolgreichen Kürschner Stefan Braun und dem Schneider
Eliezer Rath beginnt in den 1950er Jahren, als in dem jungen Staat
Israel die gleichgeschlechtliche Partnerschaft noch verboten war. Zu
Stefan Brauns Klientèl gehörten wohlhabende internationale
Berühmtheiten. In Gesprächen mit Eliezer und mit Stefans Familie
entsteht auch anhand von Fotos, Tagebüchern und alten 8 mm-Filmen ein
schillerndes Porträt des berühmtesten Pelzhändlers im Nahen Osten.
CONNECTED
Kurzfilm, Regie Norma Drimmer, Deutschland/Israel 2007, 8 Min.
Impressionen aus dem Jerusalemer Alltag
DEUTSCHLANDPREMIERE
GO IN PEACE RAIN
Dokumentarfilm, Regie Reuven Hecker, Israel 2007, 84 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
Eine Reise auf den Spuren einer
jüdischen Melodie, die als Gebet aus alten Zeiten beginnt, unter anderem
in Smetanas „Moldau“ wiederkehrt und mit der „Hatikwah“, der
Nationalhymne des Staates Israel endet.
Berliner Juden im deutschen Fernsehen
ALLES KOSCHER IM CAFÉ
Dokumentarfilm, Regie Uri Schneider, Deutschland (SWR) 2008, 30 Min.
Gäste: Regisseur Uri Schneider, Protagonisten Manuela Bleiberg, Ugi, Jossif Gofenberg & Friends u. a.
Berliner Juden im deutschen Fernsehen
AUF JÜDISCHEM PARKETT
Dokumentarfilm, Regie Arielle Artsztein und Esther Slevogt, Deutschland (ZDF / Das Kleine Fernsehspiel) 2005, 86 Min.
Gäste: Arielle Artsztein und Esther Slevogt, Protagonistin Inge Robert
Igal Avidan präsentiert: Junge Israelis – einmal anders
THE ASHKENAZIM
Dokumentarfilm, Regie Dalia Mevorach, Dani Dothan, Israel 2005, 50 Min. OmeU, deutsch eingesprochen
sowie: Kurzfilme von Yossi Atia und Itamar Rose, Israel 2007, 10 min., OmeU
Igal Avidan präsentiert: Junge Israelis – einmal anders
STOCKHOLM. SYNDROME
Experimentalfilm, Regie Amit Epstein, Israel 2007, 26 Min. OF (ohne Dialoge)
Sowie: Kurzfilme von Yossi Atia und Itamar Rose, Israel 2007, 10 min., OmeU
ERÖFFNUNG IM FILMMUSEUM POTSDAM: Lesung und Film
LIEBESLEBEN
Spielfilm, Regie Maria Schrader, Israel/Deutschland 2007, 113 Min. DF
Zur Eröffnung: Maria Schrader liest aus dem Roman "Liebesleben" von Zeruya Shalev
Als Jara dem viele Jahre älteren Arie begegnet, einem Freund ihres Vaters, gerät ihre heile Welt aus den Fugen: Sie verfällt seiner faszinierenden und widersprüchlichen Anziehungskraft. Es beginnt eine amour fou, die alle Dämme ihrer bisherigen Existenz niederreißt.
Als Jara dem viele Jahre älteren Arie begegnet, einem Freund ihres Vaters, gerät ihre heile Welt aus den Fugen: Sie verfällt seiner faszinierenden und widersprüchlichen Anziehungskraft. Es beginnt eine amour fou, die alle Dämme ihrer bisherigen Existenz niederreißt.
SWEET MUD
Spielfilm, Regie Dror Shaul, Israel 2006, 90 Min. DF
Dvir lebt mit seiner Mutter Miri in der
engen Gemeinschaft eines Kibbuz. Die strengen Regeln und die
Abgeschiedenheit von der Welt zermürben Miri. Dvir liebt seine Mutter
über alles und hilft ihr so gut er kann. Der einzige Lichtblick ist der
Besuch von Stephan, ihrem Freund. Obwohl Stephan sich nicht als der
Held seiner Träume erweist, schafft er es mit seinem Charme Dvir und die
Gemeinschaft für sich zu gewinnen. Bis ihm die Regeln des Kibbuz zum
Verhängnis werden...

