Felix Tikotin, 1893 in Glogau geboren und in Dresden als Architekt ausgebildet, begann in den zwanziger Jahren japanische Holzschnitte, Zeichnungen und Kunsthandwerk zu sammeln. Er überlebte die Verfolgung in den Niederlanden und gründete 1959 in Haifa ein Museum für japanische Kunst, das noch existiert.
Santje Kramers Film von 2013 verfolgt diese Biografie über drei Länder. Beim 21. Festivaljahrgang 2015 lief er als Deutschlandpremiere.
Die Adresse dieses Archivblatts ist eine der auffälligeren im Bestand: ein tief verschachtelter Pfad mit dem Filmnamen zweimal darin, aus der Zeit, als das Festival sein Programm über ein Contao-System auslieferte. Sie wird von außen bis heute verlinkt, weshalb sie unverändert bleibt.