Pepe Danquart verfilmte 2013 die Geschichte eines jüdischen Jungen, der sich nach der Flucht aus dem Warschauer Ghetto allein durch das besetzte Polen schlägt. Der Film entstand als Koproduktion zwischen Deutschland, Frankreich und Polen.
Danquart war beim Festivaljahrgang 2014 selbst im Saal; moderiert hat Sachiko Schmidt vom Filmmuseum Potsdam. Die Beteiligung des Filmmuseums ist kein Einzelfall – Potsdam war über Jahre zweiter Spielort, und das Museum stellte dabei nicht nur den Saal.
Danquart hatte 1990 mit dem Kurzfilm Schwarzfahrer einen Oscar gewonnen. Dass ein Regisseur dieser Klasse in einem Festivalprogramm dieser Größe auftaucht, sagt etwas über die Zugkraft, die das Festival in seinen späten Jahren hatte.