Erich Mendelsohn gehörte zu den meistbeschäftigten Architekten der Weimarer Republik. Der Einsteinturm in Potsdam ist von ihm, das Mossehaus in Berlin, mehrere Kaufhäuser. 1933 verließ er Deutschland, arbeitete in England und im Mandatsgebiet Palästina und starb 1953 in San Francisco. Der israelische Dokumentarfilm von 2011 arbeitet mit seinem Briefwechsel.
Zur Quelle ist ein Hinweis nötig. Die archivierte Programmseite gibt als Regie „Dravi Dor” an. Der Film wird außerhalb dieses Programms dem israelischen Dokumentarfilmer Duki Dror zugeschrieben, und ein Namensdreher in der Programmzeile ist die wahrscheinlichste Erklärung. Das Datenblatt gibt deshalb die Schreibweise der Quelle wieder und diese Notiz dazu – eine stille Korrektur würde verdecken, dass die Angabe unsicher ist.
Für ein Festival, das in Potsdam mitspielte, ist die Programmwahl naheliegender, als sie zunächst aussieht: der Einsteinturm steht dort, gut drei Kilometer vom Filmmuseum entfernt.