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01 Cat: Archivblatt · 17. Jahrgang

Wagner & Me: Stephen Fry und die Frage nach Bayreuth

Ein Film, der eine Frage stellt und sie nicht beantwortet: darf man Musik lieben, deren Komponist antisemitische Schriften hinterlassen hat?

Stand 13. Juli 2026 Archivblatt 2011

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Stephen Fry, britischer Autor und Schauspieler jüdischer Herkunft, verehrt Richard Wagners Musik. Er fährt nach Bayreuth, spricht mit Wagners Urenkelin, sitzt im Festspielhaus – und hält die ganze Zeit die Frage fest, ob sich beides zusammen aushalten lässt. Patrick McGradys Film von 2010 lässt sie offen.

Beim 17. Festivaljahrgang 2011 stand der Film im Programm. Für ein Festival mit jüdischen Themen ist diese Wahl bemerkenswert unbequem: kein Film über Verfolgung, sondern einer über eine Kulturbegeisterung, die sich nicht rechtfertigen lässt.

Die Programmangabe schreibt die Laufzeit als „88 Min.” mit großem M, andere Jahrgänge als „min”. Solche Kleinigkeiten unterscheiden die Generationen der Programmseiten voneinander und sind der Grund, warum die Angaben hier nicht vereinheitlicht wurden.

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Archivblatt · 2011. Jahrgang
TitelWagner & Me
FormDokumentarfilm
RegiePatrick McGrady
ProduktionslandGroßbritannien
Produktionsjahr2010
Länge88 Minuten
SprachfassungOriginalfassung mit Untertiteln
Festivaljahrgang17. Jahrgang
GästeMit dem Autor, Schauspieler und Musikliebhaber Stephen Fry

Quelle des Archivblatts: die Programmseite, die unter dieser Adresse stand, in ihrer Fassung vom 24.05.2011. Über die Werkangabe hinaus nennt die Quelle die Gäste.